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Berichte

Die Wappenbroschüre ist gratis erhältlich

Der Vortrag von Christian Märki vom 19. September im reformierten Kirchgemeindehaus stand im Zeichen der Geschichte rund um das Menziker Wappen mit seiner Entstehungsgeschichte, verbunden mit den Wappen der Schweiz und des Kantons Aargau. Wer an diesem Vortrag nicht teilnehmen konnte, hat die Möglichkeit, eine 12-seitige Broschüre mit der aufgearbeitetenund dokumentierten Geschichte, auf der Gemeindekanzleigratis zu beziehen. Exemplare werden – solange Vorrat – auch an den Events im Rahmen des Jubiläumsjahres aufgelegt.

Lieber Menzo …

Du wirkst unruhig, erscheinst mal da, mal dort. Bist vor dem Eindunkeln unterwegs. Was beschäftigt dich, was treibt dich umher?
Nicht ich bin umtriebig, ihr Lebenden seid es. An jeder Ecke Baustellen, als ob im kommenden Jahr das Bauen verboten würde. Nachts brennen gelbe und orange Lichter, blinken nervös. Einige von uns Geistern verloren die Orientierung und verpassten unsere Treffen.

Rückblick Grenzwanderung Stierenberg – Businesscenter

Rund 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer liessen sich die Gelegenheit nicht entgehen, die 4. Wanderung entlang der Menziker Grenze unter die Füsse zu nehmen und von Historiker Raoul Richner viel Interessantes zu erfahren. Ein Erlebnis war auch der Oldtimershuttle mit der Lise, dem alten Pulverlöschfahrzeug und dem TLF hinauf zum Startpunkt beim Stierenbergparkplatz. Besonders geschätzt wurde aber auch der Marschhalt, verbunden mit einem Imbiss, beim Hofladen der Familie Fuhrer auf der Platte.

Lieber Menzo …

… es scheint, dass dich der Kreisel mit deiner Figur anzieht. Hier begegne ich dir nicht etwa in einer dunkeln nebligen Nacht. Nein, es ist sternenklar und beinahe Vollmond. Was treibst du hier?

Es ist die Fahnenburg mit den Flaggen aus aller Welt, die es mir angetan haben. Sie erinnern mich an die Jahrhunderte, als sich viele junge Männer bei massgebenden Adligen aus dem Berner Adel verpflichteten, für fremde Mächte zu kämpfen. Das Reservoir an Jünglingen, denen ohne eigenen Hof ein tristes Leben bevorstand, war gross. Die Aussichten auf Ruhm und Geld, von Anwerbern versprochen und bunt, liessen manche einen ihnen vorgelegten Vertrag, den sie nicht im Stande waren zu lesen, mit drei Kreuzen unterzeichnen. In Europa kämpften die Männer für Kriegsherren unter der Führung schweizerischer Offiziere. Für wen sie ihre Köpfe hinhielten, entschieden die Vorgesetzten. Nur wenige kehrten unversehrt zurück. Viele waren dem Alkohol verfallen und schleppten Krankheiten ein.

Den Quartierfesten lachte die Sonne

Strahlendes Wetter, strahlende Gesichter, gute Stimmung und viele engagierte Menzikerinnen und Menziker: So machte das Organisieren der vielen Quartierfeste im Rahmen des Jubiläumsjahres doppelten Spass. Und: Man zog überall alle Register, damit das gemütliche Beisammensein bei Speis und Trank zu einem vollen Erfolg wurde.

Krimi-Trail Menziken

Feuerteufel in Menziken? Schlüpfe in die Rolle des Ermittlers, löse den Kriminalfall und überführe den Täter.

Du bist auf der Suche nach einem spannenden Outdoor-Freizeiterlebnis mit deinen Freunden (bis zu 5 Personen pro Gruppe), bei dem ihr zusammen rätseln und Spass haben könnt? Dann bist du bei den Krimi-Trails (www.krimi-trails.ch) genau richtig.

Beim Krimi-Trail in Menziken kommst du einem Feuerteufel auf die Spur - hier geht's lang, um den Fall zu lösen.

Lauten in Europa

Sein Wissen ist umfassend und seine Instrumentensammlung beeindruckend. Andreas Schlegel, Musikschulleiter Menziken, zog die Besucher in der reformierten Kirche in Menziken im Rahmen seine Vortrages zum Thema Lauten in Europa in seinen Bann. Jedes seiner Instrumente ist mit einer interessanten Geschichte behaftet. Geschichten zu neuen Techniken, Bauarten etc., die das Klangbild der Saiteninstrumente auf wundersame Weise jeweils veränderten. Dabei liess der Menziker Musikschulleiter seine Instrumente auch erklingen. Begleitet wurden seine musikalischen Vorträge von der wunderbaren Sopranistin Carmela Konrad.

Keiner zu klein, ein Clean-uper zu sein

Saubermachen war heute anlässlich des nationalen Clean-Up-Days schweizweit angesagt. In Menziken riefen der Werkdienst, die IG Bauern, der Natur- und Vogelschutzverein und das OK «975 Jahre natürlich Menziken» die Bevölkerung auf, beim Einsammeln von Abfall aktiv mitzuhelfen. Und: Die Initianten fanden Gehör. Folgten in den vergangenen Jahren jeweils 15 bis 20 Teilnehmer dem Aufruf, waren es heute stolze 57 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (gemeindeinterner «Weltrekord»), welche Handschuhe, Greifzangen und Abfallsäcke fassten, um auf ihrer «Tour de Güsel» Waldwege, Trottoirs, Quartier- und Hauptstrassen von allerlei Abfall wie Verpackungen, Zigarettenstummel, Aludosen etc. befreiten. Fast 100 Kilo zeigte die Waage nach getaner Arbeit an.

Kleine Vogelhausbauer waren fleissig

Im Rahmen von «975 Jahre natürlich Menziken» fand heute Nachmittag der Familientreff bei der Stierenbergwaldhütte statt. Mit von der Partie auch der Natur- und Vogelschutzverein Menziken-Burg. Er gab den kleinen Besuchern die Möglichkeit und den Support, ein eigenes Vogelhaus mit vorgefertigten Teilen zu zimmern. Eine sympathische Aktion, bei welcher den Vätern der Kleinen eine wichtige Helferfunktion zuteil wurde. Und nach dem Motto «nach der Arbeit das Vergnügen» konnte sich die ganze Familie von Mitgliedern des FC Menzo-Reinach mit einer Grillwurst, einem Raclettebrot oder einem Stück Kuchen verwöhnen lassen. Den musikalischen Akzent setzte das Trio Seebärggruess.

Sherlock Holmes war in Menziken

Er ist nicht in erster Linie ein Fall für Sherlock Holmes, sondern vielmehr für alle Menzikerinnen und Menziker (und natürlich auch Auswärtige), die in die Rolle des Ermittlers schlüpfen und einen Kriminalfall lösen möchten. Das alles kann man beim Menziker Krimitrail, der heute Morgen feierlich eröffnet wurde.

Interessante Grenzwanderung

Spannend, wenn man an seine Grenzen gehen kann. Wie zum Beispiel heute bei der Grenzwanderung im Rahmen von «975 Jahre Natürlich Menziken». Ueli Wanderon, Leiter Forstbetrieb aargauSüd nahm etwas mehr als 20 Teilnehmer bei strömendem Regen mit auf eine Reise entlang der Menziker Gemeindegrenze vom Ischlag über den Waldfestplatz bis zum Troler. Unterwegs wartete Wanderon bei mehreren Zwischenhalts immer wieder mit interessanten Ausführungen zum Grenzverlauf, zur Forst- und Landwirtschaft auf. Highlight war der Besuch der neu gepflanzten Eichenfläche oberhalb des Menziker Entenweihers. Abschluss der Wanderung bildete der offerierte Imbiss im Wald beim Ischlag.

1. August-Anlass «light» kam gut an

Es geht nichts über Flexibilität. So, wie sie der Menziker Gemeinderat und das strategische OK von «Natürlich Menziken 975» bewies. Die eigentlich geplante 1. Augustfeier mit Festansprache von Regierungsrat Urs Hofmann und musikalischer Umrahmung wurde statt abgesagt auf einen 1. August-Anlass im Light-Format mit gratis Wurst und Brot für die Bevölkerung runtergestuft. Auf zwei ausgesteckten und unterschiedlich langen Wanderrouten konnte man den Wald bei der Ortsbürgerhütte im Ischlag erreichen. Unter Einhaltung sämtlicher Schutzbestimmungen rund um Covid-19 (inkl. Registrierung der Besucher) nahmen 74 Menzikerinnen, Menziker und Heimweh-Menziker am zweistündigen Open-air-Anlass teil. «Eine super Idee», «bravo, das habt ihr gut gemacht», «vielen Dank für euren Einsatz» waren die meistgehörten Komplimente, welche die Besucher bei den Verantwortlichen deponierten und die Wurst vom Grill von Kuhn Party-Service und das Getränk bei einer der vielen Sitzgelegenheit und an den Stehtischchen genossen und mit Freunden und Bekannten auf den Schweizer Nationalfeiertag anstiessen.

Quartierfeste: Ein Auftakt nach Mass!

Was für ein Auftakt: Bei bestem Wetter erfolgte am 27. Juni im Hofmattpark der Startschuss zu den Quartierfesten im Rahmen des Jubiläumsjahres. Gastgeber bei der Premieren-Veranstaltung waren Manuela Campaniello und Thomas Haller. Das gelungene Fest wurde von der Gemeinde mit einem schönen Beitrag unterstützt. «Diesen haben wir in eine Fleischplatte, Brot und Süssgetränke investiert», wie Thomas Haller sagte.

Die weiteren Quartierfeste:

Künstlerin Rita Frey zeigt Stoffbilder in der alten Sagi

Die einen zeichnen sie, die anderen malen sie. Und dann gibt es noch Rita Frey, welche ihre Bilder näht. Wunderschön und mit einem eindrücklichen Detailreichtum. Sie verwendet dafür Stoffreste, wenn nötig auch gekaufte und zum Teil selber gefärbte Stoffe. Nicht zu vergessen natürlich Nadel und Faden. In ihrer Sammlung befinden sich Bilder, die von Hand genäht sind, andere wiederum sind mit der Zuhilfenahme der Nähmaschine entstanden. Alle aber haben sie etwas gemeinsam: Es sind zeitaufwändige Kunstwerke.

Kein Fest: Lise feiert ihren 75. Geburtstag im Stillen

Die Vorbereitungen für das traditionelle Lise-Fescht am 29. August liefen nach Plan und alle freuten sich darauf. Insbesondere bei den Rundfahrten mit den Oldtimern hat Corona den Organisatoren aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da man davon ausgehen muss, dass weit weniger Besucher zum Traditionsfest erscheinen würden, hat sich der Vorstand für eine Absage entschieden. Er wird sich bei anderen Anlässen des Jubiläumsjahres in reduzierter Form engagieren.

Kinder gestalteten 30 Menzolino-Figuren

Keiner zu klein, ein Piccasso – oder zumindest ein kreativer Künstler – zu sein. Das bewiesen die Kinder aller Menziker Kindergärten, der Kita Spatzenäscht und die Kinder des Ferienspass- OKs. Sie spendierten den Ritter-Menzo-Figuren, welche die Holzblumenkisten auf Menziker Gemeindegebiet im Jubiläumsjahr schmücken, mit Pinsel, Farbrollern, Farbstempeln etc. ein neues Outfit. Insgesamt 30 Ritterfiguren wurden mit Acrylfarbe bemalt. Eine sogar mit Mosaiksteinen beklebt. Wie die Resulate zeigen, waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Da verliess der Menzo im Aargauer-Wappen-Look, in den typischen Menziker Gemeindewappenfarben oder als aufwändige Walt-Disney-Kreation das Atelier der kleinen Künstler. Alles Hingucker im Dorf, die hoffentlich länger überleben als einige ihrer noch unbemalten Vorgänger.

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Dankes-Apéro statt «Menziken feiert»

Eigentlich hätten die Verantwortlichen von «975 Jahre natürlich Menziken» am Freitag, 19. Juni gerne auf den Startschuss des dreitägigen Festes «Menziken feiert» im Gebiet Badi angestossen. Wie viele andere Festivitäten schweizweit musste aber auch dieser Anlass abgesagt und ersatzlos gestrichen werden. Als Dank an die vielen geleisteten Vorarbeiten wurden Fest-OK und Helfer zu einem Dankes-Apéro auf das Wynabrüggli bei der Walzi eingeladen, wo Festwirt Walter Kuhn von Party-Service Kuhn mit Speis und Trank aufwartete. Felix Matthias, Präsident des Kern-OK, orientierte die Anwesenden über den weiteren Fahrplan des Jubiläumsfestes der mit der Bundesfeier im Ischlag in Kraft tritt.

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Der NVMB stellt in der Sagi aus

Die Ausstellungsserie in der alten Sagi geht in eine weitere Runde. Zu Gast ist vom 11. bis 31. Juli der Natur- und Vogelschutzverein Menziken-Burg. Der Verein setzt sich für den Erhalt einer gesunden lokalen Pflanzen- und Tierwelt ein. Ausgestellt werden in der alten Sagi Nistkästen für verschiedene Vogelarten sowie Bienenhotels. Alle ausgestellten Objekte stammen aus Eigenproduktion. Interessierte können Nistkästen und Bienenhotels gerne käuflich erwerben. Kontaktdaten findet man auf der Info-Tafel, welche flankierend zur Ausstellung in der alten Sagi steht.

Bundesfeier mit Festredner Regierungsrat Hofmann

Regierungsrat Urs Hofmann kommt am 1. August als Festredner nach Menziken. Die Bundesfeier findet im Wald beim Ischlag (vis-à-vis Ortsbürgerhütte) statt – Open air und ohne Festzelt. Denken Sie bitte an wetterfeste Kleidung.

Auf zwei individuellen Wanderrouten gelangt man auf den Festplatz. Auf der einen via Kasernstrasse, Trolerhof und Lüsch (ca. 45 Minuten, signalisiert mit Aargauer Fähnchen), die andere via Spital, Sonnenberg, Vitaparcours (ca. 90 Minuten, signalisiert mit Schweizer Fähnchen). Der Start für beide Routen erfolgt ab Bahnhof. Für mobilitätseingeschränkte Festbesucher steht ein Shuttlebus ebenfalls ab Bahnhof (11.15 bis 12.15 Uhr) bereit. Er wird auch für die Rückführung zur Verfügung stehen. Die Organisatoren hoffen aber, dass der Grossteil der Besucher den Weg aufs Festgelände zu Fuss bewältigt.

Die Feier beginnt um 12.00 Uhr und dauert bis 15.30 Uhr. Festredner Urs Hofmann hat um 13.30 Uhr seinen Auftritt. Für die Festbesucher gibt es eine einfache Verpflegung vom Grill. Organisatorin des Rahmenprogramms ist die MG Concordia Menziken. Die Covid-19-Schutzmassnahmen des BAG werden eingehalten. Eine allfällige, wetterbedingte Absage wird auf den Dorfeingangsplakaten 24 Stunden vorher publiziert.

Mondwanderung entlang der Grenze Zollhaus - Kasernhof - Trolerhof

 

Noch vor der Corona Zeit konnten wir zum Glück diesen Anlass am Freitag, 07. Februar 2020, bei wunderbar sichtbarem Fast - Vollmond durchführen.

Mit outdoor-erpropter Ausrüstung und Temperatur um den Gefrierpunkt, machten sich etwa 50 Leute allen Alters aus der warmen Stube auf und trafen sich beim ehemaligen Zollhaus/Maihusen im Grenzgebiet Aargau - Luzern. Es war bereits dunkel, als Herr Hans Galliker, Landwirt ein paar Episoden aus der Vergangenheit vom Besammlungsort erzählte. Alsbald zogen wir los, die erste Anhöhe hinauf, vorerst noch auf Luzerner Boden. Der fast vollständige Vollmond leuchtete vom sternenklaren Himmel. Das Wetterglück stand auf unserer Seite. Beim höchsten Punkt der Wanderung angekommen, genossen wir die Aussicht auf die Lichter des Oberwynentals, Beromünster Landessender und sogar bis zum Pilatus.

Der Weg führte von da an nicht mehr auf befestigten Wegen, weshalb die mitgebrachten Taschen- und Stirnlampen Sicherheit beim Gehen auf der gefrorenen Erde ermöglichten. Der ganze Weg war mit grösseren Abständen signalisiert mit roten Windlichtern. In der Hälfte der Wanderung erlaubten wir uns einen Abstecher zum Kasernhof. Die Familie Stadler hiess uns willkommen bei einem feinen, heissen Getränk und Daniel Stadler erzählte uns Wissenswertes von Hof und Geschichte. Weiter ging es der Menziker Grenze entlang und wir näherten uns dem normalerweise nicht überwindbaren Schwarzenbach. Vorgesorgt und unbürokratisch hat uns im Vorfeld Thomas Hüsler eine provisorische Alubrücke hingestellt, wo wir das Hindernis freudig und sicher von einem Ufer zum Andern überwinden konnten. Ein nebenbei symbolisches Bild zur Grenzwanderung; "Brücken bauen, Grenzen überwinden".

Vom Bach hinauf zu einem der imposantesten Grenzsteine, überquerten wir die Hauptstrasse gegen Schwarzenbach und näherten uns von Markstein zu Markstein dem Trolerhof. Dort standen im Kuhstall bereits warme Bouillon, Tee, Punsch und Kuchen bereit. Adrian Muff, Landwirt war hier der Gastgeber (Troler Ruedi Weber war ferienhalber abwesend) und hatte von Erlebnissen an der Grenze zu berichten. Ein Bus-Shuttle der Garage Erni, Oberkulm brachte die Teilnehmer, sofern gewünscht, wieder zum Ausgangsort. Die Durchführenden des Anlasses waren Greti Schüpfer (Fitgym) und Doris Streit.

Mondwanderung 2Mondwanderung 3

 

Karl Stutz neustes Werk

Das hätte sich Ritter Menzo wohl nie träumen lassen, dass er sich je mit einer Corona-Pandemie auseinandersetzen muss. Nun: Karl Stutz hat aus aktuellem Anlass mit Blei- und Farbstift nachgeholfen und einen nachdenklichen Ritter Menzo zu Papier gebracht, der ungläubig am Boden sitzt. In seinen Händen die von der Pandemie umspannte Weltkugel. Mit seinen Menziker Skizzen in der «Galerie zur alten Sagi» lädt Karl Stutz immer wieder zum Verweilen ein. Er ist auch immer auf der Suche nach weiteren Ausstellern (siehe Aufruf unten).

Die neue Fahnenburg leuchtet auch nachts

Auch wenn sich die Dunkelheit über Menziken breit macht, wird die Fahnenburg ins beste Licht gerückt. Soll heissen, dass man sich auch dann auf die Fehlersuche machen kann. Zwei Ungereimtheiten wurden nämlich bei der 2. Version eingebaut, die man im Rahmen eines Wettbewerbes herausfinden muss. Oder gibt es sogar noch einen 3. Fehler? Teilnahmeformulare gibt es hier und auf der Gemeindekanzlei. Für drei Glückliche gibt es Preise zu gewinnen. Der Wettbewerb endet am 30. November 2020. Viel Glück bei der Fehlersuche!

Mutterschiff leuchtet im Dorf

Auch wenn die letzte Ausgabe des Menziker Opernairs Mutterschiff dieses Jahr ins Wasser fällt und auf den 22. bis 24. Juli 2021 verschoben werden musste, war die Mutterschiff-Crew nicht etwa untätig. Nein, sie war fleissig am Zimmern. Zum 975. Geburtstag schenkte sie der Gemeinde Menziken nämlich einen selbst gebauten Leuchtturm aus Tannen- und Fichtenholz, der vor der Waage aufgestellt und verankert wurde und dort wie ein Fels in der Brandung steht.

Hier entsteht die 975 cm lange Jubi-Sitzbank

Hier haben es die Forstwarte des Forstbetriebes aargauSüd, Markus Huggenberger und Lukas Thie, mit einem prächtigen, 167jährigen Baumstamm zu tun. Einer, der in Sachen Weiterverarbeitung speziell behandelt wurde. 975 cm des Stammes wurden bei der Stierenberg-Waldhütte nämlich zu einer Jubiläumssitzbank gesägt und gefräst. Der Standort der XXL-Ruhebank bleibt zur Zeit noch geheim.

Blumenkisten verschönern das Dorfbild

Wenn schon ein solch hoher Geburtstag gefeiert werden kann, darf das entsprechende Jubiläumskleid der Jubilarin nicht fehlen. Zu diesem Jubiläumskleid gehört unter anderem der Blumenschmuck, der seit dem Muttertag das Dorf schmückt. Genauer die Blumenkisten mit dem Menzolino. Sponsoren dieser Aktion sind die beiden Gartenbauunternehmen Perrinjaquet Gartenbau und Gärtner Uetz (Blumen), Lustenberger Recycling und Fischer AG Reinach (Blumenkisten) sowie die Herzog Bau (Menzolino).

Herzlichen Dank allen für die grosszügige Unterstützung.

Quartierfeste: Planung läuft normal weiter

Bereits sieben Parteien haben die Organisation von Quartierfesten zugesichert und sind trotz der momentanen Situation in der Planungsphase. Geplant ist, dass diese Feste grossmehrheitlich Mitte August über die Bühne gehen sollen. Anmeldungen für weitere Quartierfeste, die das OK mit einem Sockelbeitrag von Fr. 300.– untestützt, werden gerne entgegengenommen.

Vom Leben im Dorf

Der berühmte französische Physiker Blaise Pascal schrieb im 17. Jahrhundert: «Weisst du, wie du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm deine Pläne!» Und in Bert Brechts «Ballade von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens» heisst es:

«Ja, mach nur einen Plan,
Sei nur ein grosses Licht!
Und mach dann noch nen zweiten Plan,
Gehn tun sie beide nicht.»

Lieber Menzo …

heute schreibe ich dir. Die gegenwärtigen Umstände erlauben es mir nicht, zu spazieren und von dir ist bekannt, dass du nicht in private Häuser eindringst.

Die letzten Tage, ohne direkte Kontakte mit Freunden und der Familie, belasten mich nicht übermässig. Es sind andere Vorfälle, die mich beschäftigen. Solche von denen ich nie erwartete, dass sie eintreffen.

Noch vor dem Versammlungsverbot konnten wir die Fahnenburg, das sichtbare Zeichen des Mottos Zusammenleben in Menziken, gemeinsam mit 85 Einwohnern einweihen.

Packen wir die Sache neu an!

So Einiges wurde in den letzten Wochen durch die Pandemie COVID- 19 in unserem gewohnten Alltag verändert – wer hätte dies noch vor einigen Monaten gedacht. Unser Jubiläum «Natürlich Menziken 975» hat uns nach einem gelungenen Start und den ersten Anlässen ab dem 16. März 2020 durch die ausserordentliche Lage vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Die Gesundheitsaspekte unserer Bürger stehen nun im Vordergrund in all unseren Entscheiden. Am 20. April haben wir erneut eine Situationsanalyse im Sicherheitsausschuss NM975 durchgeführt. Obwohl wir alle hoffen, in den nächsten Wochen in die relative Normalität zurückzukehren, mussten wir uns erneut entscheiden, auch alle geplanten Aktivitäten bis Ende Juli 2020 abzusagen. Das tut weh, ist aber eine absolut notwendige Massnahme, um die Richtlinien des Bundesrates korrekt umzusetzen.

Tolle Osterhasen-Aktion in Menziken

Für einmal heisst es in Menziken nicht «Has im Gras», sondern Has im Milchkasten. Genauer: Schoggi-Hase im Milchkasten. Der Gemeinderat Menziken und das OK «Natürlich» Menziken» bringt den Bewohnern der Gemeinde Ostern ins Haus und verteilt in jede Haushaltung einen Schoggihasen. Um in dieser nicht leichten Zeit ein Lächeln in die Gesichter der Menschen zu zaubern, so das Motto der Initianten. Eine tolle Geste! Von Donnerstagmorgen bis Sonntagmorgen werden die Milchkästen (vorwiegend in den Abendstunden) in allen Quartieren von freiwilligen Helfern mit dieser süssen Überraschung und einer gedruckten Botschaft bestückt. Schauen Sie also regelmässig in den Milchkasten, damit der Schoggihase nicht unentdeckt bleibt. Diese tolle Aktion wurde durch die Valora Gruppe und die SBB ermöglicht.

Der Osterhase kommt in Menziken vorbei

In diesen schwierigen Zeiten, in welchen viele Menschen mit erschwerten Verhältnissen zu kämpfen haben, würden wir gerne unseren Teil dazu beitragen, ein kleines Lächeln auf die Gesichter der Menschen zurück zu bringen. 

Der Gemeinderat Menziken und das OK „Natürlich Menziken“ wünschen Ihnen zu Hause frohe Ostern und legen Ihnen zwischen Donnerstagmorgen, 9. April 2020, bis Sonntagmorgen, 12. April 2020, einen Schoggihasen in Ihren Milchkasten. Schauen Sie regelmässig hinein, damit der Besuch des Osterhasen nicht unentdeckt bleibt.

11 Fahnen geklaut

Leider wurde die Fahnenburg in den letzten Wochen mit einem Selbstbedienungsladen verwechselt. Nicht weniger als 11 Nationenflaggen wurden geklaut. Als Mahnmal und als Zeichen der Enttäuschung hat das Fest-OK entschlossen, alle Flaggen zu entfernen und die Fahnenburg für ca. drei Wochen nur im schwarzen Vlies erscheinen zu lassen.

Anlässe in Abklärung

Die nachfolgend aufgeführten Anlässe sind in vertiefter Abklärung. Zudem prüft das Kern-OK eine Alternativ- und Eventualplanung für die Monate Juli bis Dezember. Aktuelle Infos werden immer unter www.menziken975.ch publiziert.

03. Juni 2020: Einweihung Neugestaltung Kräuterweg Stierenberg. Treffpunkt 19.00 Uhr Parkplatz Stierenberg

06. Juni 2020: Grenzwanderung «Oase für Tiere und Pflanzen» NVMB 13.30–17.00 Uhr, Start beim Parkplatz Stierenberg

Ausstellung in der Sagi vom 01. bis 31. Mai 2020

Karl Stutz präsentiert in seiner Ausstellung die 2. Serie von Menziker Skizzen.

Die Ausstellung wird zudem mit Schnitzereien von Roy Weber (Menziken) ergänzt. Die Ausstellung findet ohne Öffnungszeiten statt und die Arbeiten sind von ausserhalb der Sagi sichtbar.

Stecken Sie Menziken in ein festliches Kleid!

975 Jahre Menziken soll entsprechend gefeiert werden. Neben einer farbigen Pallette an Anlässen gehört auch der festliche Schmuck im Dorf und in den Quartieren dazu. Stecken Sie Menziken in ein festliches Kleid, indem sie Ihr Haus mit Blumen schmücken und die Flaggen aufziehen.

OK arbeitet an Alternativprogramm

Die Corona-Krise und die herrschende Notsituation hat dem OK und den Organisatoren der verschiedenen Events einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.

Auch wenn die vielen geplanten Festivitäten bis Mitte Mai abgesagt werden mussten, wird mit Hochdruck an einer Alternativ- und Eventualplanung für die Monate Juli bis Dezember mit evt. Verlängerung ins 2021 gearbeitet.

Menzo überrascht!

An der dunkelsten Stelle des schmalen Fusswegs, der mich vom Bahnhof nach Hause führt, sprach die Stimme aus dem Regen.

Du bist spät unterwegs, niemand ausser dir folgt diesem Pfad. Andere Menschen, wie du, mit der Bahn angekommen, hasten der Strasse entlang und nehmen eine längere Strecke zu ihrem Heim in Kauf.

Ja, antwortete ich, es ist allen freigestellt den Nachhauseweg, so wie es ihnen beliebt, zu wählen.

Die Fahnenburg wurde feierlich eröffnet

72 Kulturen, 72 Fahnen. Im Beisein von rund 85 Menzikerinnen und Menziker wurde am 12. März (noch vor den verschärften Massnahmen durch den Bundesrat) die stattliche Fahnenburg an der Abzweigung Hauptstrasse/Schwarzenbachstrasse eröffnet.

«Miteinander leben, heisst sich füreinander zu interessieren», wie sich Gemeindeammann Erich Bruderer in seiner Eröffnungsrede an die Anwesenden wandte. Das Miteinanderleben setze die Bereitschaft voraus, den anderen kennenzulernen und die Bereitschaft, Unterschiede und andere Meinungen zu akzeptieren. Bei all dem ist die wichtigste Voraussetzung zweifellos der Respekt vor seinem Gegenüber. OK-Präsident Felix Matthias bedankte sich bei Hans Schaub und Heinz Gloor. Sie hatten die Idee des Projektes.

Fahnenburg steht

Der Countdown für die offizielle Eröffnung der Fahnenburg vom Donnerstag, 12. März 2020 läuft. An der imposanten Burg, welche die Gerüstbaufirma Teupe AG aus Sursee aufgebaut hat, haben die Mitarbeiter des Menziker Werkdienstes die Flaggen der 77 in Menziken vertretenen Nationalitäten in Position gebracht.

Alle waren heiss auf Fondue

Und wieder ist ein Anlass im Rahmen des Jubiläumsjahres «950 Jahre Menziken» in trockenen Tüchern. Der 3. Menziker Fonduetisch fand bei besten äusseren Bedingungen statt. Und die Besucher waren ganz offensichtlich heiss auf das Fondue der Fläcke Chäsi Beromünster. Die Organisatoren konnten jedenfalls einen neuen Fonduerekord verzeichnen.

975 Eichen: Machen Sie mit am 28. März!

Wir brauchen ökologische und naturnahe Wälder! Grund genug, sie fit zu machen für die Zukunft. Das ist das Bestreben vom Forstbetrieb aargauSüd mit Betriebsleiter Ueli Wanderon. Eine Fitnesskur soll der Ischlagwald in Menziken erfahren. «Dieser hat deutliche Anzeichen von Altersschwäche», so Wanderon. Der Ischlagwald war ursprünglich ein Laubmischwald, musste früher viel Brennholz produzieren und wurde zum Nadelholzwald umgebaut.

Weitere Aussteller gesucht!

Haben Sie bei sich zu Hause etwas, was Menzikerinnen und Menziker interessieren und in die «Galerie zur alten Sagi» passen würde, dann melden sie sich doch bei Karl Stutz, der Ihnen unter Telefon 062 771 55 71 oder 079 852 44 28 gerne Auskunft gibt.

 

Das gibt ein tolles Fest!

Die 20 Punkte umfassende Traktandenliste der jüngsten OK-Sitzung im Huus74 in Menziken zeigte eindrücklich: Die Vorbereitungen für das Zentrumsfest vom 19. bis 21. Juni im Rahmen der 975-Jahr-Feierlichkeiten von Menziken laufen auf Hochtouren. Das Motto lautet: «Menziken feiert im Badi-Areal». Und man darf sich schon heute auf einen Anlass mit ganz vielen Aktivitäten und Höhepunkten freuen.

Jubiläumsflagge

Die Jubiläumsflagge hat heute Sonntag schon ordentlich im Wind geflattert. Hoffentlich hält sie den vorhergesagten Sturmböen der kommende Tage stand.


1. Serie von Karl Stutz' Skizzen in der alten Sagi

Jetzt kommt Farbe in die alte Sagi in Menziken. Im Rahmen des Jubiläumsjahres 975 Jahre Menziken wird die Sagi viermal im Jahr während eines Monats in eine Galerie verwandelt. In den Monaten Februar, Mai, August und November stellt der Menziker Karl Stutz (er ist auch Sagi-Obmann) Skizzen mit typischen Menziker Sujets aus, welche mehrheitlich im letzten Jahr entstanden sind.

Projekt Fahnenburg läuft

Ortstermin mit Felix Matthias, Luigi Antonuccio, Hans Schaub und René Schmid heute an der Verzweigung Hauptstrasse/Schwarzenbachstrasse in Menziken. Dort, wo im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten am 12. März um 18.00 Uhr die Fahnenburg mit einem kleinen Fest feierlich eröffnet wird.

«Menziker Maskottchen» brachte Red Lions Glück

Das Menziker Publikum, welches beim heutigen 1. Liga-Spiel in der Eishalle Moss in Reinach als Jubiläumsgeschenk (975 Jahre Menziken) Gratis-Eintritt genoss, brachte den Red Lions im Spiel gegen den SC Rheintal ganz offensichtlich Glück. Den Red-Lions, die mit einem fantastischen Publikum im Rücken wie Löwen kämpften, gelang nach den Feiertagen ein Auftakt nach Mass.

Start ins Jubiläumsjahr

Der Startschuss ins Jubiläumsjahr 975 Jahre Menziken ist mit dem Neujahrsapéro im Gemeindesaal erfolgt. Und keine Frage: Das Feuer für das Jubiläumsjahr «975 Jahre – natürlich Menziken» brennt. Das wurde heute mit den Finnenkerzen, welche den Neujahrsapéro-Besuchern den Weg zum Gemeindesaal wiesen, treffend symbolisiert und mit dem originellen Empfang durch den Gesamtgemeinderat in Ritterrüstungen (Ritter-Menzo-like) zusätzlich verstärkt.

Lieber Menzo …

 … wie fühlst du dich, im Kreisel zu stehen? Allein, weit und breit keine Freunde, die dir Gesellschaft leisten. So wie du dastehst, siehst du nur mit einem Auge, zudem ist dein Sichtfeld vom blechernen Helm eingeschränkt. Ein ungemütlicher, einsamer Ort, im Sommer kocht dein Hirn an der brütenden Sonne, im Winter frieren deine Füsse zu Eiszapfen.

Lasst uns zusammen feiern und die Gemeinschaft fördern!

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner

Menziken feiert 2020 das 975 Jahr Jubiläum. Das erste amtliche Schriftstück stammt aus dem Jahr 1045, als ein Grossbauer namens Manzo, welcher sich hier niedergelassen hatte, in einer Urkunde des Grafen Ulrich von Lenzburg erwähnt wurde.

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