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Berichte

Lieber Menzo …

… es scheint, dass dich der Kreisel mit deiner Figur anzieht. Hier begegne ich dir nicht etwa in einer dunkeln nebligen Nacht. Nein, es ist sternenklar und beinahe Vollmond. Was treibst du hier?

Es ist die Fahnenburg mit den Flaggen aus aller Welt, die es mir angetan haben. Sie erinnern mich an die Jahrhunderte, als sich viele junge Männer bei massgebenden Adligen aus dem Berner Adel verpflichteten, für fremde Mächte zu kämpfen. Das Reservoir an Jünglingen, denen ohne eigenen Hof ein tristes Leben bevorstand, war gross. Die Aussichten auf Ruhm und Geld, von Anwerbern versprochen und bunt, liessen manche einen ihnen vorgelegten Vertrag, den sie nicht im Stande waren zu lesen, mit drei Kreuzen unterzeichnen. In Europa kämpften die Männer für Kriegsherren unter der Führung schweizerischer Offiziere. Für wen sie ihre Köpfe hinhielten, entschieden die Vorgesetzten. Nur wenige kehrten unversehrt zurück. Viele waren dem Alkohol verfallen und schleppten Krankheiten ein.

Den Quartierfesten lachte die Sonne

Strahlendes Wetter, strahlende Gesichter, gute Stimmung und viele engagierte Menzikerinnen und Menziker: So machte das Organisieren der vielen Quartierfeste im Rahmen des Jubiläumsjahres doppelten Spass. Und: Man zog überall alle Register, damit das gemütliche Beisammensein bei Speis und Trank zu einem vollen Erfolg wurde.

Lauten in Europa

Sein Wissen ist umfassend und seine Instrumentensammlung beeindruckend. Andreas Schlegel, Musikschulleiter Menziken, zog die Besucher in der reformierten Kirche in Menziken im Rahmen seine Vortrages zum Thema Lauten in Europa in seinen Bann. Jedes seiner Instrumente ist mit einer interessanten Geschichte behaftet. Geschichten zu neuen Techniken, Bauarten etc., die das Klangbild der Saiteninstrumente auf wundersame Weise jeweils veränderten. Dabei liess der Menziker Musikschulleiter seine Instrumente auch erklingen. Begleitet wurden seine musikalischen Vorträge von der wunderbaren Sopranistin Carmela Konrad.

Keiner zu klein, ein Clean-uper zu sein

Saubermachen war heute anlässlich des nationalen Clean-Up-Days schweizweit angesagt. In Menziken riefen der Werkdienst, die IG Bauern, der Natur- und Vogelschutzverein und das OK «975 Jahre natürlich Menziken» die Bevölkerung auf, beim Einsammeln von Abfall aktiv mitzuhelfen. Und: Die Initianten fanden Gehör. Folgten in den vergangenen Jahren jeweils 15 bis 20 Teilnehmer dem Aufruf, waren es heute stolze 57 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (gemeindeinterner «Weltrekord»), welche Handschuhe, Greifzangen und Abfallsäcke fassten, um auf ihrer «Tour de Güsel» Waldwege, Trottoirs, Quartier- und Hauptstrassen von allerlei Abfall wie Verpackungen, Zigarettenstummel, Aludosen etc. befreiten. Fast 100 Kilo zeigte die Waage nach getaner Arbeit an.

Kleine Vogelhausbauer waren fleissig

Im Rahmen von «975 Jahre natürlich Menziken» fand heute Nachmittag der Familientreff bei der Stierenbergwaldhütte statt. Mit von der Partie auch der Natur- und Vogelschutzverein Menziken-Burg. Er gab den kleinen Besuchern die Möglichkeit und den Support, ein eigenes Vogelhaus mit vorgefertigten Teilen zu zimmern. Eine sympathische Aktion, bei welcher den Vätern der Kleinen eine wichtige Helferfunktion zuteil wurde. Und nach dem Motto «nach der Arbeit das Vergnügen» konnte sich die ganze Familie von Mitgliedern des FC Menzo-Reinach mit einer Grillwurst, einem Raclettebrot oder einem Stück Kuchen verwöhnen lassen. Den musikalischen Akzent setzte das Trio Seebärggruess.

Sherlock Holmes war in Menziken

Er ist nicht in erster Linie ein Fall für Sherlock Holmes, sondern vielmehr für alle Menzikerinnen und Menziker (und natürlich auch Auswärtige), die in die Rolle des Ermittlers schlüpfen und einen Kriminalfall lösen möchten. Das alles kann man beim Menziker Krimitrail, der heute Morgen feierlich eröffnet wurde.

Interessante Grenzwanderung

Spannend, wenn man an seine Grenzen gehen kann. Wie zum Beispiel heute bei der Grenzwanderung im Rahmen von «975 Jahre Natürlich Menziken». Ueli Wanderon, Leiter Forstbetrieb aargauSüd nahm etwas mehr als 20 Teilnehmer bei strömendem Regen mit auf eine Reise entlang der Menziker Gemeindegrenze vom Ischlag über den Waldfestplatz bis zum Troler. Unterwegs wartete Wanderon bei mehreren Zwischenhalts immer wieder mit interessanten Ausführungen zum Grenzverlauf, zur Forst- und Landwirtschaft auf. Highlight war der Besuch der neu gepflanzten Eichenfläche oberhalb des Menziker Entenweihers. Abschluss der Wanderung bildete der offerierte Imbiss im Wald beim Ischlag.

1. August-Anlass «light» kam gut an

Es geht nichts über Flexibilität. So, wie sie der Menziker Gemeinderat und das strategische OK von «Natürlich Menziken 975» bewies. Die eigentlich geplante 1. Augustfeier mit Festansprache von Regierungsrat Urs Hofmann und musikalischer Umrahmung wurde statt abgesagt auf einen 1. August-Anlass im Light-Format mit gratis Wurst und Brot für die Bevölkerung runtergestuft. Auf zwei ausgesteckten und unterschiedlich langen Wanderrouten konnte man den Wald bei der Ortsbürgerhütte im Ischlag erreichen. Unter Einhaltung sämtlicher Schutzbestimmungen rund um Covid-19 (inkl. Registrierung der Besucher) nahmen 74 Menzikerinnen, Menziker und Heimweh-Menziker am zweistündigen Open-air-Anlass teil. «Eine super Idee», «bravo, das habt ihr gut gemacht», «vielen Dank für euren Einsatz» waren die meistgehörten Komplimente, welche die Besucher bei den Verantwortlichen deponierten und die Wurst vom Grill von Kuhn Party-Service und das Getränk bei einer der vielen Sitzgelegenheit und an den Stehtischchen genossen und mit Freunden und Bekannten auf den Schweizer Nationalfeiertag anstiessen.

Quartierfeste: Ein Auftakt nach Mass!

Was für ein Auftakt: Bei bestem Wetter erfolgte am 27. Juni im Hofmattpark der Startschuss zu den Quartierfesten im Rahmen des Jubiläumsjahres. Gastgeber bei der Premieren-Veranstaltung waren Manuela Campaniello und Thomas Haller. Das gelungene Fest wurde von der Gemeinde mit einem schönen Beitrag unterstützt. «Diesen haben wir in eine Fleischplatte, Brot und Süssgetränke investiert», wie Thomas Haller sagte.

Die weiteren Quartierfeste:

Mondwanderung entlang der Grenze Zollhaus - Kasernhof - Trolerhof

 

Noch vor der Corona Zeit konnten wir zum Glück diesen Anlass am Freitag, 07. Februar 2020, bei wunderbar sichtbarem Fast - Vollmond durchführen.

Mit outdoor-erpropter Ausrüstung und Temperatur um den Gefrierpunkt, machten sich etwa 50 Leute allen Alters aus der warmen Stube auf und trafen sich beim ehemaligen Zollhaus/Maihusen im Grenzgebiet Aargau - Luzern. Es war bereits dunkel, als Herr Hans Galliker, Landwirt ein paar Episoden aus der Vergangenheit vom Besammlungsort erzählte. Alsbald zogen wir los, die erste Anhöhe hinauf, vorerst noch auf Luzerner Boden. Der fast vollständige Vollmond leuchtete vom sternenklaren Himmel. Das Wetterglück stand auf unserer Seite. Beim höchsten Punkt der Wanderung angekommen, genossen wir die Aussicht auf die Lichter des Oberwynentals, Beromünster Landessender und sogar bis zum Pilatus.

Der Weg führte von da an nicht mehr auf befestigten Wegen, weshalb die mitgebrachten Taschen- und Stirnlampen Sicherheit beim Gehen auf der gefrorenen Erde ermöglichten. Der ganze Weg war mit grösseren Abständen signalisiert mit roten Windlichtern. In der Hälfte der Wanderung erlaubten wir uns einen Abstecher zum Kasernhof. Die Familie Stadler hiess uns willkommen bei einem feinen, heissen Getränk und Daniel Stadler erzählte uns Wissenswertes von Hof und Geschichte. Weiter ging es der Menziker Grenze entlang und wir näherten uns dem normalerweise nicht überwindbaren Schwarzenbach. Vorgesorgt und unbürokratisch hat uns im Vorfeld Thomas Hüsler eine provisorische Alubrücke hingestellt, wo wir das Hindernis freudig und sicher von einem Ufer zum Andern überwinden konnten. Ein nebenbei symbolisches Bild zur Grenzwanderung; "Brücken bauen, Grenzen überwinden".

Vom Bach hinauf zu einem der imposantesten Grenzsteine, überquerten wir die Hauptstrasse gegen Schwarzenbach und näherten uns von Markstein zu Markstein dem Trolerhof. Dort standen im Kuhstall bereits warme Bouillon, Tee, Punsch und Kuchen bereit. Adrian Muff, Landwirt war hier der Gastgeber (Troler Ruedi Weber war ferienhalber abwesend) und hatte von Erlebnissen an der Grenze zu berichten. Ein Bus-Shuttle der Garage Erni, Oberkulm brachte die Teilnehmer, sofern gewünscht, wieder zum Ausgangsort. Die Durchführenden des Anlasses waren Greti Schüpfer (Fitgym) und Doris Streit.

Mondwanderung 2Mondwanderung 3

 

Vom Leben im Dorf

Der berühmte französische Physiker Blaise Pascal schrieb im 17. Jahrhundert: «Weisst du, wie du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm deine Pläne!» Und in Bert Brechts «Ballade von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens» heisst es:

«Ja, mach nur einen Plan,
Sei nur ein grosses Licht!
Und mach dann noch nen zweiten Plan,
Gehn tun sie beide nicht.»

Lieber Menzo …

heute schreibe ich dir. Die gegenwärtigen Umstände erlauben es mir nicht, zu spazieren und von dir ist bekannt, dass du nicht in private Häuser eindringst.

Die letzten Tage, ohne direkte Kontakte mit Freunden und der Familie, belasten mich nicht übermässig. Es sind andere Vorfälle, die mich beschäftigen. Solche von denen ich nie erwartete, dass sie eintreffen.

Noch vor dem Versammlungsverbot konnten wir die Fahnenburg, das sichtbare Zeichen des Mottos Zusammenleben in Menziken, gemeinsam mit 85 Einwohnern einweihen.

Tolle Osterhasen-Aktion in Menziken

Für einmal heisst es in Menziken nicht «Has im Gras», sondern Has im Milchkasten. Genauer: Schoggi-Hase im Milchkasten. Der Gemeinderat Menziken und das OK «Natürlich» Menziken» bringt den Bewohnern der Gemeinde Ostern ins Haus und verteilt in jede Haushaltung einen Schoggihasen. Um in dieser nicht leichten Zeit ein Lächeln in die Gesichter der Menschen zu zaubern, so das Motto der Initianten. Eine tolle Geste! Von Donnerstagmorgen bis Sonntagmorgen werden die Milchkästen (vorwiegend in den Abendstunden) in allen Quartieren von freiwilligen Helfern mit dieser süssen Überraschung und einer gedruckten Botschaft bestückt. Schauen Sie also regelmässig in den Milchkasten, damit der Schoggihase nicht unentdeckt bleibt. Diese tolle Aktion wurde durch die Valora Gruppe und die SBB ermöglicht.

Die Fahnenburg wurde feierlich eröffnet

72 Kulturen, 72 Fahnen. Im Beisein von rund 85 Menzikerinnen und Menziker wurde am 12. März (noch vor den verschärften Massnahmen durch den Bundesrat) die stattliche Fahnenburg an der Abzweigung Hauptstrasse/Schwarzenbachstrasse eröffnet.

«Miteinander leben, heisst sich füreinander zu interessieren», wie sich Gemeindeammann Erich Bruderer in seiner Eröffnungsrede an die Anwesenden wandte. Das Miteinanderleben setze die Bereitschaft voraus, den anderen kennenzulernen und die Bereitschaft, Unterschiede und andere Meinungen zu akzeptieren. Bei all dem ist die wichtigste Voraussetzung zweifellos der Respekt vor seinem Gegenüber. OK-Präsident Felix Matthias bedankte sich bei Hans Schaub und Heinz Gloor. Sie hatten die Idee des Projektes.

Fahnenburg steht

Der Countdown für die offizielle Eröffnung der Fahnenburg vom Donnerstag, 12. März 2020 läuft. An der imposanten Burg, welche die Gerüstbaufirma Teupe AG aus Sursee aufgebaut hat, haben die Mitarbeiter des Menziker Werkdienstes die Flaggen der 77 in Menziken vertretenen Nationalitäten in Position gebracht.

Alle waren heiss auf Fondue

Und wieder ist ein Anlass im Rahmen des Jubiläumsjahres «950 Jahre Menziken» in trockenen Tüchern. Der 3. Menziker Fonduetisch fand bei besten äusseren Bedingungen statt. Und die Besucher waren ganz offensichtlich heiss auf das Fondue der Fläcke Chäsi Beromünster. Die Organisatoren konnten jedenfalls einen neuen Fonduerekord verzeichnen.

975 Eichen: Machen Sie mit am 28. März!

Wir brauchen ökologische und naturnahe Wälder! Grund genug, sie fit zu machen für die Zukunft. Das ist das Bestreben vom Forstbetrieb aargauSüd mit Betriebsleiter Ueli Wanderon. Eine Fitnesskur soll der Ischlagwald in Menziken erfahren. «Dieser hat deutliche Anzeichen von Altersschwäche», so Wanderon. Der Ischlagwald war ursprünglich ein Laubmischwald, musste früher viel Brennholz produzieren und wurde zum Nadelholzwald umgebaut.

Das gibt ein tolles Fest!

Die 20 Punkte umfassende Traktandenliste der jüngsten OK-Sitzung im Huus74 in Menziken zeigte eindrücklich: Die Vorbereitungen für das Zentrumsfest vom 19. bis 21. Juni im Rahmen der 975-Jahr-Feierlichkeiten von Menziken laufen auf Hochtouren. Das Motto lautet: «Menziken feiert im Badi-Areal». Und man darf sich schon heute auf einen Anlass mit ganz vielen Aktivitäten und Höhepunkten freuen.

Jubiläumsflagge

Die Jubiläumsflagge hat heute Sonntag schon ordentlich im Wind geflattert. Hoffentlich hält sie den vorhergesagten Sturmböen der kommende Tage stand.


Projekt Fahnenburg läuft

Ortstermin mit Felix Matthias, Luigi Antonuccio, Hans Schaub und René Schmid heute an der Verzweigung Hauptstrasse/Schwarzenbachstrasse in Menziken. Dort, wo im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten am 12. März um 18.00 Uhr die Fahnenburg mit einem kleinen Fest feierlich eröffnet wird.

«Menziker Maskottchen» brachte Red Lions Glück

Das Menziker Publikum, welches beim heutigen 1. Liga-Spiel in der Eishalle Moss in Reinach als Jubiläumsgeschenk (975 Jahre Menziken) Gratis-Eintritt genoss, brachte den Red Lions im Spiel gegen den SC Rheintal ganz offensichtlich Glück. Den Red-Lions, die mit einem fantastischen Publikum im Rücken wie Löwen kämpften, gelang nach den Feiertagen ein Auftakt nach Mass.

Start ins Jubiläumsjahr

Der Startschuss ins Jubiläumsjahr 975 Jahre Menziken ist mit dem Neujahrsapéro im Gemeindesaal erfolgt. Und keine Frage: Das Feuer für das Jubiläumsjahr «975 Jahre – natürlich Menziken» brennt. Das wurde heute mit den Finnenkerzen, welche den Neujahrsapéro-Besuchern den Weg zum Gemeindesaal wiesen, treffend symbolisiert und mit dem originellen Empfang durch den Gesamtgemeinderat in Ritterrüstungen (Ritter-Menzo-like) zusätzlich verstärkt.

Lieber Menzo …

 … wie fühlst du dich, im Kreisel zu stehen? Allein, weit und breit keine Freunde, die dir Gesellschaft leisten. So wie du dastehst, siehst du nur mit einem Auge, zudem ist dein Sichtfeld vom blechernen Helm eingeschränkt. Ein ungemütlicher, einsamer Ort, im Sommer kocht dein Hirn an der brütenden Sonne, im Winter frieren deine Füsse zu Eiszapfen.

Lasst uns zusammen feiern und die Gemeinschaft fördern!

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner

Menziken feiert 2020 das 975 Jahr Jubiläum. Das erste amtliche Schriftstück stammt aus dem Jahr 1045, als ein Grossbauer namens Manzo, welcher sich hier niedergelassen hatte, in einer Urkunde des Grafen Ulrich von Lenzburg erwähnt wurde.

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